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7486 - Abschlussbericht 2015

1. Ausgangssituation

Der 2011 geöffnete Halbquadrant wurde im letzten Jahr weiterbearbeitet, sodass der Endzustand von 2014 die Ausgangssituation für die diesjährige Kampagne darstellt:

Es sei daher auch auf den Abschlussbericht 7486 von 2014 (J. Elicker) verwiesen, an dieser Stelle vor allem auf Kapitel 6: 'Zusammenfassung und Ausblick'.

 

Befundsituation:
Zu Grabungsbeginn 2015 zeigte sich die Befundsituation im Halbquadranten 7486 wie folgt:
Im NW-Eck sind vier Segmente des SW-NO-Mauerzuges der jüngeren spätbronzezeitlichen Bauperiode sichtbar, der den Tempelinnenhof begrenzt. Südöstlich davor und bis in das Nordprofil reichend traten auf einer wesentlich tieferen Ebene erste Steine und Lehmziegel der älteren Bauperiode hervor. Auch hier konnten schon mindestens zwei Segmente in der üblichen Wechselbauweise identifiziert werden. Südlich von diesen beiden Architekturperioden befand sich eine sehr kompakt gelagerte, stark lehmige, gelbe Schicht, deren Funktion und Bedeutung noch unklar war.
Ungefähr mittig im Halbquadranten, ausgehend vom Südprofil und bis vor die älteren Mauersegmente ziehend, ist der teilweise stark abgetiefte Bereich des in der Kampagne 2014 vorerst so genannten 'Raumes' lokalisiert. Die Bezeichnung rührte von den jederzeit klaren Befundgrenzen, die beim Abtrag vertikal verliefen. Ein Raum wäre bei der anfänglichen Vermutung, bei Locus:7486:035 und Locus:7486:031 handele es sich um stark erodierte Mauerreste, denkbar gewesen. Der Befund wurde durch eine künstliche SW-NO-Grenze geteilt und nördlich davon, im Bereich vor den Resten der älteren Architektur und dem vermutungsweise zugehörigen Versturz, sondagenartig abgegraben. Dies hatte im Vorjahr zeitliche Gründe, da ursprünglich noch geklärt werden sollte, auf welcher Schicht die verstürzten Steine und Lehmziegel aufliegen.
Im SO des Halbquadranten ragt der Sockel aus mehr oder weniger stark beschädigten Lehmziegeln aus den Verfüllschichten heraus, der durch die bis dahin unklare Verfüllung Locus:7486:035 mit der älteren Architektur verbunden war. Südlich und östlich davon befanden sich so interpretierte Verfüllschichten des Innenhofes des jüngeren hethitischen Tempels.

 

Befundzustand:

Nach dem Winter und dem Ein- und Auslagern der vor Witterungen schützenden Sandsäcke blieben die Befunde selbst nahezu vollständig unbeschädigt. Lediglich vom Konglomeratsegment Locus:7486:003 lösten sich einige wenige Steine.
Das Südprofil hingegen war durch einen großen Ausbruch im mittleren Bereich stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass dieser zunächst beseitigt und das Profil später um 0,50m zurückgesetzt werden musste.
 

                        
 

 

 
 
1. Ausgangssituation
 
2. Grabung
 
2.1 Ziele für 2015
 
2.2 Mitarbeiter und Arbeitsverlauf
 
3. Befundlage
 
3.1 Südprofil
 
3.1.1 Eisenzeitliche Gruben
 
3.1.2 Verfüllschichten
 
3.2 Jüngere spätbronzezeitliche Bauperiode
 
3.3 Hethitische Fundamentraubgräben
 
3.3.1 LGR:0033
 
3.3.2 Locus:7486:034
 
3.4 Ältere spätbronzezeitliche Bauperiode
 
3.4.1 Mauern
 
3.4.2 Raum (Locus:7486:035 & Locus:7486:072)
 
3.4.3 Fundamente
 
4. Quadranteninterne Stratigraphie
 
5. Kollektionen, Proben und Funde
 
6. Abschluss, Fazit und Ausblick
 
 
Kategorie
Berichte 2015
Angelegt von
Julia Elicker
Anlage
02.10.2015 08:20
letzte Änderung
02.10.2015 22:47
durch
Julia Elicker
   
 

 

 

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