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Kontext 7384:009 (Grab)

Verwaltung

 

Koordinaten


Einrichtung
Abschluss

21.08.2007
29.09.2007
 

Ost
Nord
Höhe von bis

4.55 bis 7.10
8.10  bis 9.99
283.80  bis 283.19

 

Angrenzend an nördlichen Steg in das nördliche Profil hineinziehend, unter Locus:7384:005. Was zunächst als Innenraum mit angrenzender Mauer interpretiert wurde, stellt sich, durch den Fund von 20 bestatteten Individuen, als ein Massengrab heraus.
Ausrichtung, wie die anderen Gräber, auf NO - SW Achse.
Vollständig erhaltenen Grabkiste mit Stele ( Locus:7384:077 ) und überwiegend sorgfältig aufgereihten Schädel an SW Seite (Schmalseite, dh sw-lich ausgerichtet) und verputzten Steinmauern (ca. 25 bis 30 cm breit: Locus:7384:074 , Locus:7384:075 und Locus:7384:076 ). Der Boden bildet Schicht aus Stampflehm.
Innenraum der Kiste ist 2.10 m lang, an SW Ende 80 cm breit, in NO Ende 90 cm breit.
Nachdem der Nordsteg im Bereich des Grabes freigelegt wurde, können folgende Koordinaten angegeben werden: Ost: 4.55 bis 7.10 und Nord: 8.10 bis 10.35 m.

Bearbeitung und Freilegung erfolgte durch Sezer, Yilmaz und Utku.
Wurde am Anfang nach jeder Herausnahme eines Individuums eine Zeichnung angefertigt, gingen wir am 25.09.07, Schicht für Schicht, zur photogrammetrischen Dokumentation über.

Kaum Kleinfunde, einen Ohrring bei Fundkollektion 10 ( Fund:7384:009:019 ) und einen konisch geformten Keramikstöpsel ( Fund:7384:009:026 ).
Das Grab wird, nach Angabe des Anthropologen Yilmaz, in die römisch/hellenistische Zeit datiert. Lediglich eine Pfeilspitze aus Grab Locus:7384:018 könnte dies bestätigen.

Auffallend ist das völlige Fehlen von Beigaben bislang: keine Ringe, keine Perlen, keine Gefäße etc. Die wenigen kleinformatigen Scherben könnten beim Ausheben und erneutem Zuschütten der Gräber in jüngererZeit in die Grabgrube hineingelangt sein. Das Auftauchen weiterer Gräber in den Arealen 7384 und 7385 sowie der Bericht über zwei Skelettfunde am westlichen Hügelrand spricht für einen ausgedehnten Friedhof, der mglw. durch eine Lehmziegelmauer am Südrand (im Areal 7383 erkennbar) begrenzt war (9.9. Czichon).


 

 

Kollektionen

7384:009:001
7384:009:002
7384:009:003
7384:009:004
7384:009:005
7384:009:006
7384:009:008
7384:009:009
7384:009:010
7384:009:011
7384:009:012
7384:009:013
7384:009:014
7384:009:015
7384:009:016
7384:009:017
7384:009:018
7384:009:020
7384:009:022
7384:009:023
7384:009:024
7384:009:025
7384:009:027
7384:009:028
7384:009:029
 

Funde

7384:009:019
lupe
7384:009:026
lupe
 
 
 
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Areal (Jahr)
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   Tagesskizzen / Plana
  
  TS-7384-008
  TS-7384-009.tif
 
   Der Locus liegt direkt unter
7384:001   (Oberfläche)
7384:005   (Ablagerung)
 
   Der Locus liegt direkt über
7384:071   (Installation)
7384:081   (Boden)
7384:082   (Ablagerung)
7384:086   (Ablagerung)
7384:087   (Versturz)
7384:088   (Grube)
7384:090   (Versturz)
7384:091   (Versturz)
7384:092   (Versturz)
7384:103   (Oberfläche)

 

 

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