Der Befund Locus:7685:212 liegt mittig zwischen den Quadranten 7684 ( Locus:7684:002 ) und 7685. Im Planum zeigt sich die Grabgrube als annähernd rechteckig. Die Verfüllung des annährend WSW-NON orientierten Befundes besteht aus homogenem graubraunem, feinsandigem Sediment, welches mit kleineren Steinchen sowie Lehm- und Kalkbröckelchen versehen ist. Die maximale Ausdehnung der erhaltenen Grabgrube beträgt in WSW-NON-Richtung etwa 180 cm, in S-N-Richtung etwa 60 cm. Die Befundgrenzen sind im Planum recht gut von den z. T. gelblichen, umgebenden Lehmziegeln zu unterscheiden.
Im NW befinden sich 3 größere (ca. 20 x 13 cm) Steine sowie zwei Dachziegelfragmente, was die Möglichkeit der Ansprache als Dachziegelgrab möglich erscheinen lässt. Dies wird sich jedoch erst beim Freilegen genauer klären lassen. Auch im SO sind zwei Steine erkennbar, die jedoch außerhalb des Befundes zu liegen scheinen.
Störungen: Pflugspuren
Stratigrafie: Die Grube war überdeckt vom Locus:7685:210 und scheint in eine LZ-Mauer eingetieft (noch ohne Locusnummer) .